01Definition
Beim Retargeting, auch Remarketing genannt, werden Personen erneut angesprochen, die schon einmal Kontakt mit einem Angebot hatten – etwa beim Besuch der Website, beim Ansehen eines Videos oder bei einer Interaktion in sozialen Netzwerken. Ihnen werden später passende Anzeigen eingeblendet, zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder auf anderen Websites.
02Einordnung
Retargeting setzt technisch voraus, dass Besucher wiedererkannt werden können, etwa über Cookies oder Zielgruppenlisten der Werbeplattformen. Dafür ist in der Regel eine Einwilligung der Besucher nötig, die über den Cookie-Hinweis eingeholt wird. Gut eingesetzt erinnert Retargeting an ein Angebot, ohne aufdringlich zu wirken; dafür sollten Häufigkeit und Dauer begrenzt werden.
03Warum das für Ihren Betrieb zählt
Viele Kunden entscheiden sich nicht beim ersten Besuch, sondern vergleichen und kommen später wieder. Retargeting hilft Betrieben, in dieser Phase präsent zu bleiben, etwa bei größeren Anschaffungen oder Leistungen mit längerer Entscheidungszeit. Bei einfachen, spontanen Anliegen ist der Nutzen dagegen meist gering.
04Worauf Sie achten sollten
Stellen Sie sicher, dass Ihr Cookie-Hinweis und Ihre Datenschutzerklärung die eingesetzten Werbedienste korrekt abbilden, bevor Retargeting aktiviert wird. Schließen Sie Personen aus, die bereits angefragt oder gekauft haben, damit sie nicht weiter dieselbe Anzeige sehen. Und begrenzen Sie, wie oft eine Person die Anzeige sieht – zu häufige Wiederholung wirkt eher abschreckend als überzeugend.