01Definition
Die Conversion-Rate ist das Verhältnis von Conversions zu Besuchern, angegeben in Prozent. Sie wird berechnet, indem man die Zahl der Conversions durch die Zahl der Besucher teilt und das Ergebnis mit hundert multipliziert. Bezugsgröße können die Besuche einer einzelnen Seite, die Klicks auf eine Anzeige oder alle Besuche der gesamten Website sein.
02Einordnung
Eine Conversion-Rate ist nur im Vergleich aussagekräftig: zwischen eigenen Seiten, Zeiträumen oder Kampagnen. Pauschale Richtwerte helfen wenig, weil Branche, Angebot und Art der Conversion stark variieren. Steigt die Rate nach einer Änderung an Text, Formular oder Ladezeit, ist das ein guter Hinweis darauf, dass die Änderung wirkt.
03Warum das für Ihren Betrieb zählt
Für jeden Betrieb ist die Conversion-Rate ein nüchterner Blick auf die Frage, ob die Website ihren Zweck erfüllt. Mehr Besucher bringen wenig, wenn kaum jemand anfragt. Oft lassen sich mit kleinen Eingriffen – kürzeres Formular, klarere Überschrift, gut sichtbare Telefonnummer – aus denselben Besuchern mehr Anfragen gewinnen.
04Worauf Sie achten sollten
Vergleichen Sie Conversion-Raten nur über ausreichend lange Zeiträume, damit einzelne Ausreißer – etwa eine Woche Betriebsurlaub – das Bild nicht verzerren. Ändern Sie nach Möglichkeit nur eine Sache auf einmal, damit klar bleibt, was gewirkt hat. Und achten Sie auf die Qualität der Anfragen: Eine höhere Rate bringt wenig, wenn die zusätzlichen Kontakte nicht zu Ihrem Angebot passen.